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Die Ruine gab ihm diesmal keine Warnung. Die Insekten durchbrachen ihre trägen Kreise in der Luft und zerstreuten sich, als hätte eine Hand sie weggefegt.

Das Geräusch, das sie machten, war dünn, aber scharf, ein Ton, der die feuchte Stille des Innenhofs durchschnitt. Seine Stiefel spürten es, bevor seine Ohren es taten.

Ein leichtes Zittern durchlief den Stein, nicht genug, um ihn umzuwerfen, aber genug, um eine Botschaft in die Knochen seiner Fersen zu flüstern.

Er drehte den Kopf, die Augen zuckten nach links, dann nach oben, und er sah es – die Hofmauer wölbte sich nach außen, schwoll an wie eine Kehle, die Atem holt.

Der Stein spaltete sich und klang wie mahlende Zähne. Moos riss in grünen Streifen los und fiel wie nasser Stoff.

Aus einem Riss, der einen Herzschlag zuvor noch nicht existiert hatte, begann sich eine gepanzerte Gestalt zu entrollen. Eine Schlange, aber nicht die kleine Art, die man mit einer Hacke und einem Mont Glück tötet.

Dies war die alte Art, die Art aus Geschichten. Ein Körper, bedeckt mit Platten, die dort dick geworden waren, wo eine Klinge dünn sein sollte.

Ein Kopf zu schwer für eine natürliche Windung, der Kiefer wie ein Scharnier, gemacht um Türen zu zermaln. Seine Augen waren blasse Münzen, in einen Schädel gepresst, der sie nicht brauchte; es konnte ihn gut genug riechen.

Sie glitt mit Geduld aus der Mauer, dann ergab sie sich der Schwerkraft. Der Körper fiel mit einem dumpfen Schlag, der den Staub in die Luft springen ließ, und die Insekten antworteten, indem sie einen verärgerten Ring um ihren Kopf zogen.

Die Platten entlang ihrer Länge zeigten haarfeine Risse, die alte Reparaturen waren, und Narben von früheren Prüfungen.

Dies war nicht ihr erster Ruf. Sie lebte hier wie eine Glocke in einem Turm, stumm aufgehängt bis sie gebraucht wurde, und läutete laut, wenn sie gerufen wurde.

"In Ordnung," sagte er, Kiefer locker, Atem gleichmäßig. "Hallo."

Der Kopf peitschte zu ihm herum, schnell wie ein Peitschenschlag. Er bewegte sich, nicht in Panik, sondern mit Präzision.

Der erste Schlag riss Moos von der Wand und nahm ein Stück Stein mit, wo einen Mont zuvor seine Brust gewesen war.

Er ließ seinen Atem gehen, wie eine Sehne einen Pfeil verlässt – keine Eile, keine Verschwendung, nur Bewegung. Er versuchte noch nicht, sie zu umkreisen. Schwänze ruinieren Pläne. Imr den Schwanz testen.

Der Schwanz folgte dem Kopf, schwer und bedächtig, schwingend wie eine sich schließende Tür. Er streifte den Rand der versunkenen Treppe und splitterte den Stein.

Der Splitter wirbelte davon wie ein heller kleiner Vogel. Er verfolgte ihn, ohne ihn direkt anzusehen. Die Anzeige hinter seinen Gedanken blinkte zweimal in dem stetigen Muster, das er kannte: zählen, platzieren, atn.

Er tat alle drei. Dann schnitt er zu.

Das sser traf die Platte und glitt ab. Er hatte das erwartet. Er fluchte nicht. Er änderte seinen Griff, passte seine Haltung an.

Der Bauch zeigte eine Naht, als der Körper vom Drehen zum Stoßen überging – dünn genug, um ihn zu verlocken, dick genug, um Nachlässigkeit zu bestrafen.

Er kauerte, glitt und ließ den Boden unter ihm streiten. Das Moos gab nach, dann fing es ihn auf. Er kämpfte nicht dagegen an; er nutzte es.

Er setzte die Klinge dort an, wo die Naht sein würde, und ließ die Schlange entscheiden.

Sie traf auf ihn, aber nicht töricht. Der letzte Zentiter drehte sich, die Platten bogen sich auf eine Weise, auf die der Designer der Simulation stolz sein musste.

Solches Detail wird nicht verschwendet; sie lehren. Seine Klinge drang ein, rutschte dann ab und nahm nur einen Streifen statt Tiefe mit.

Die Schlange zischte. Kein Schrz, noch nicht. Es war das Zischen eines Körpers, der berkt, dass Hände ihn studieren.

"Gut," murlte er und schlüpfte aus der Halbwindung, die versuchte, ihn einzuschließen. Er gab ihr Raum, ihre zweite Schleife zu schreiben.

Ehrliches Gewicht. Ehrliche Gefahr. Seine Schulter mochte es nicht – schuldete ihm imr noch Schrz von dem früheren Treffer – aber Nan hielten seinen Griff ruhig. Hand. sser. Füße.

Der Kopf schlug wieder zu, nicht gerade, sondern mit einem Schwanken zuerst, eine Finte, um Übereifrigkeit herauszulocken.

Er biss nicht an. Er ließ sie verfehlen. Er stützte eine Handfläche auf kalten Stein, erdete sich. Sein Gewicht gehörte dem Boden, nicht der Vorstellung, wo er sein sollte.

Der Schwanz fegte weit und brutal aus. Er sprang – nicht hoch, niemals hoch, gerade genug. Die Spitze streifte die Sohle seines Stiefels. Hätte er versucht, elegant zu sein, hätte es ihn ins Trudeln gebracht.

Die Insekten kreisten wieder. Ihr schwaches Leuchten zeigte einen Riss nahe der Schädelbasis – nicht nur Oberflächenschaden. Er rkte es sich, ein Gerücht, das auf Beweis wartete.

Die Schlange rollte sich enger zusamn. Unter dem Innenhof änderte die Pumpe ihren Rhythmus, und das Dröhnen wechselte von stetig zu bereit.

Wenn die Simulation sich entschied zu fluten, würde diese Schüssel sich schnell füllen, und er würde mit Stiefeln an schwimn. Er plante keine Überflutung, noch nicht. Zehn Herzschläge voraus. Das war sein Horizont.

Er trat nach links und bot ihr ein Ziel, das nur einen Bruchteil näher war als er selbst. Ein Hauch von Geräusch, eine Verschiebung von Wär. Der Kopf stürzte sich auf den Köder.

Verfehlt. Er schnitt wieder nach der Naht. Das sser schabte, drang nicht ein. Er grunzte, stemmte seine Schulter dagegen, ein hässlicher Stoß, bei dem jeder gute Lehrer nicken würde. Er wollte Tiefe.

Er bekam eine Linie. Die Schlange drehte sich, umkreiste ihn halb und versuchte, ihn einzufangen. Er schckte tall in der Luft. Die Pumpe sagte dem System, Wasser hinzuzufügen.

Er atte aus. Benannte Ausgänge. Kartierte den Raum. Und dann –

"Hey," sagte sein System, hell wie eine Münze, die in einen stillen Raum fällt. "Erinnerst du dich an all die Münzen, die du angehäuft hast? Oder wolltest du sie wie ein Drache horten, bis zum Abschluss?"

Er hätte fast gelacht, wäre fast gestolpert, tat aber keines von beidem. Sein Kopf stürzte härter nach seiner Ablenkung.

Er wich aus und ließ seinen Ärger kleiner bleiben als seine Füße. "Jetzt," zischte er, "du wählst ausgerechnet jetzt."

"Du bist ganz stiller Mönch geworden," sagte das System, fröhlich, scharf. "Dachte, ich klopfe mal ans Glas, bevor du anfängst, Käfer zu Sternbildern zu zählen. Übrigens, Profi-Tipp: Deine romantische Ausdauer und deine Kampfausdauer werden auf verschiedenen Tabellen verfolgt. Soll ich sie geinsam trainieren?"

Er wehrte den Schlag ab und legte seine freie Hand zur Balance an die Wand. "Romantische was?" sagte er tonlos, während der Schwanz wie eine Schere durch die Luft schnitt, wo sein Knie gewesen war. "Du warst wochenlang ruhig."

"Das nennt man, dich eine Persönlichkeit entwickeln lassen," zwitscherte das System. "Außerdem wirst du mürrisch, wenn ich jeden Atemzug komntiere. Jedenfalls – Münzen. Der Shop ist offen. Du hast Optionen."

"Während eines Kampfes." Seine Klinge schabte über eine weitere Naht, Funken flogen, Schweiß rann an seiner Schläfe herab.

"Beste Zeit!" sagte das System, munter wie imr. "Hoher Einsatz, Adrenalinrausch, Portemonnaie geöffnet. Schau, du wirst keinen weiteren sauberen Riss in diese Platte bekomn ohne Hilfe.

You are reading Incubus Leben in einer Welt von Superkraft-Nutzern Chapter 430: Du warst wochenlang ruhig on novel69. Use the chapter navigation above or below to continue reading the latest translated chapters.
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