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Die Zustimmung wurde ohne Zögern erteilt.

’Nimm es...’

Es war eine einfache Sache ... ihr Wort. Aber es schlug in ihm ein wie eine krachende Welle.

Jians Atem ging stoßweise. Sein Herz stotterte in ihm, ein scharfer Rhythmus schlug gegen seine Rippen, und in seinen Adern pulsierte ein Bedürfnis, das sich nicht wie der Dunst anfühlte, den er zuvor bekämpft hatte.

Nicht Lust... nein...

Ein Bedürfnis, das nichts mit dem Aphrodisiakum in seinen Adern zu tun hatte, sondern nur damit, wie ihre Gegenwart den Lärm der Welt übertönte. Wie ihre Stim seine Haut zum Kribbeln brachte...

Wie sie ihn ansah... als ob sie jede Ritze in seiner Seele kannte, selbst die, die er selbst nicht kannte, hörte er auf, ein Drachenkönig zu sein, und wurde einfach zu ihr.

Es war ein Bedürfnis, das ganz ihr gehörte.

Es war rein. Rein. Echt... und wahnsinnig.

Und er war nicht der Einzige, der in diesem Herzschlag erstarrte. Seine Augen trafen Xenons, seine Haltung war angespannt, sein Kiefer fest ... Jian konnte in dem Mann so sicher lesen, wie er in sich selbst lesen konnte,

Seine Augen spiegelten genau Jians Qualen wider. Das taten sie nun schon seit langer Zeit.

Ihre Kämpfe waren schon lange ineinander übergegangen. Ein Faden... gewoben durch die Zeit, durch Kriege... durch sie.

Eine Seele, gespalten in zwei Körper... und dann drei, für imr drei.

In Xenons Augen gab es keinen Konflikt. Wenn es einen gegeben hätte, hätte eine Seite bereits die Oberhand gewonnen.

Alles, was er sah, war Hingabe.

Es war eine Erleichterung. Jian glaubte nicht, dass er noch irgendeine Selbstbeherrschung hatte, an der er sich festhalten konnte.

Neveahs Augen verließen seine für einen Mont, dann lehnte sie sich zurück und neigte den Kopf zur Seite, so dass ihr Haar über die Schulter flog.

Sie war ruhig... zu ruhig für das, was sich zwischen ihnen abspielte. Aber er wusste es besser. Er sah, wie sich ihre Finger leicht krümmten, wie sich ihre Schenkel unrklich zusamnzogen, als würde sie sich selbst davon abhalten, zuerst nach ihm zu greifen. Die stille Kontrolle in ihrem Gesicht ließ das Feuer unter seiner Haut nur noch heißer brennen.

Sein Blick wanderte nach unten... langsam, ehrfürchtig.

Ihre geschürzten Lippen, das feuchte Haar, das an ihrer Wange klebte, der leichte Blutfleck, den sie nicht weggewischt hatte. Der kleinste Hauch von Haut, der sich unter ihrer Rüstung verbarg. Alles an ihr wirkte jetzt noch intensiver.

Sie war hier.

Jeder köstliche Zentiter von ihr war in seiner Reichweite.

Wenn das Aphrodisiakum ein Funke gewesen war, dann war sie die Explosion.

"Ich werde es nehn... Ich kann keinen Mont länger warten, um dich zu haben. Die Pforten der Hölle seien verdammt." Xenon sagte zuerst. Seine Stim war tief, dick und ehrfürchtig.

"Schuppen..." hauchte Jian.

Der Fluch kam ihm wie ein Gebet über die Lippen.

Er griff nach ihr, zerrte sanft an ihr. Er verlangte nicht, er brauchte sie nur näher. Sie kam bereitwillig, schwebte über ihm, ihr Körper nur einen Atemzug entfernt, jeder Zentiter ihres erotischen Versprechens.

"Das ist Aloria..." murlte sie, ihre Augen funkelten mit kaum verhohlenem Schalk. Ihre Zunge schoss heraus und glitt langsam und quälend über ihre Unterlippe.

Jian war sich nicht sicher, ob er noch wusste, wie er atn sollte. Er atte einen langsan, gessenen Atemzug aus.

Seine Lunge brannte imr noch.

"Jeder Zentiter dieser Festung ... gehört mir." Sein Ton war heiser, schwer vor Verlangen und Besitz. Es war Verlangen und Warnung in einem.

"Und du..." Ihre Finger strichen über die Linie seines Kiefers, die Ballen ihres Dauns streiften seine Unterlippe. "Gehörst mir."

Er knurrte, tief in seiner Kehle. Ein ursprünglicher, gutturaler Laut. Ihr Blick suchte seinen, sie beugte sich vor, und er schloss erwartungsvoll die Augen. Ihre Lippen berührten seine, schckten, ihre Zunge streifte seine Lippen und dann zog sie sich zurück.

Er griff nach ihr, verzweifelt, um den Abstand zu verringern, aber sie war schneller und entwand sich seinem Griff mit katzenhafter Anmut.

"Verdammt noch mal, Frau ..." Jian stöhnte.

Xenon kicherte hinter ihr, das Geräusch war voll und voller Hitze. Er zuckte lässig mit den Schultern, als sie in seine wartenden Ar tanzte, als gehöre sie dort hin.

Sie tat es.

Sie griff nach oben, zog seinen Kopf nach unten, ihre Hände verfingen sich in seinem Haar und ihre Lippen trafen sich in einem Kuss, der alles andere als sanft war – tief, hungrig, leidenschaftlich.

Es war wild, besitzergreifend... eine Eroberung.

Und dann geschah es.

Ein wars Leuchten ging von ihr aus, Magie strömte ungehindert. Jian spürte, wie sie sich um ihn herum formte, und dann den Hain,

Er war sich nicht sicher, ob sie sich dessen bewusst war, aber alles um sie herum veränderte sich langsam. Der Hain war imr noch der Hain, jedoch in seinen natürlichen, verzauberten Zustand zurückversetzt. Die Leichen waren verschwunden, das Blut war weg, eine zauberhaft leuchtende Barriere umgab den Hain,

Die Bäu streckten sich höher, glänzten vor Leben. Der Mond tauchte den Raum in Silber. Und unter ihnen schimrte der Boden weg, ließ nur noch das kühle, kristalline Mondbecken zurück, das an den Rändern ihrer Knie leckte.

Ein Thron erhob sich hinter ihm, still und majestätisch.

Jian ließ sich darauf nieder, atemlos. Beobachtend. Brennend.

Xenon stand nun hinter ihr. Seine Finger lösten geübt die Schnallen ihrer Rüstung. Er drehte sie um, sodass sie Jian gegenüberstand, ihre Blicke trafen sich und ihr Blick hielt an, während ihre Rüstung langsam fiel und dann ihr Reitanzug folgte.

Stück für Stück.

Sie wurde langsam entkleidet, verehrend... bis sie seinem Blick völlig entblößt war.

"Ich weiß", sagte sie leise, ihr Atem stockte, als Xenons Hand ihren nackten Hals umfasste und festhielt... ohne zu verletzen.

Ihre Augen verließen die seinen nicht.

"Ich weiß, wie sehr es dich erregt", flüsterte sie, ihre Stim zitterte vor Wahrheit, "zu sehen, wie er mich liebt."

Jian konnte nicht sprechen. Konnte sich nicht bewegen. Nur fühlen.

Diese Seite von ihr trieb ihn zu einem schwindelerregenden Verlangen... es war hr als ein Bedürfnis, es war ein Verlangen.

Jenseits von Verlangen... es war Hingabe.

"Das ist es, was du wolltest", murlte sie. "Euch beide. Nicht nur, um mich zu haben... sondern um von mir erkannt zu werden. Von mir berührt zu werden. Von mir gezeichnet zu werden."

Jians Hände krallten sich um die Armlehnen des Throns, seine Knöchel wurden blass. "Sag es noch einmal."

Xenons Krallen streiften ihre Kehle.

Sie wich Xenons Griff nicht aus. Wenn überhaupt, wölbte sich ihr Körper hinein, ihre Stim war nun heiserer, geflüstert wie ein Gesang.

"Du gehörst mir."

Ein Augenblick verging. Und dann...

"Er auch."

Xenons Lippen streiften die Muschel ihres Ohres. "Das war ich schon imr."

Die Aussage traf Jian wie eine straff gezogene Sehne. Sein Atem stockte erneut... weil es sich so richtig anfühlte. Ihre Einigkeit. Ihre Unterwerfung. Ihr geinsas Wahnsinn.

"Dann komm und zeige mir", keuchte Jian. "Was es bedeutet, dir zu gehören."

Sie bewegte sich wie eine Priesterin, die durch das Feuer geht. Nackt, bedächtig, glorreich. Jeder Schritt auf ihn zu war ein Schritt näher am Zerfall seines Verstandes. Sie kniete zwischen seinen gespreizten Beinen wie eine Königin, die sich herabsenkt, um gekrönt zu werden. Jian konnte kaum stillhalten, als ihre Lippen seinen Kiefer streiften.

"Spürst du das?", flüsterte sie gegen seine Haut, "diesen Schrz unter deinen Rippen? Dort wohne ich jetzt."

Xenon tauchte wieder hinter ihr auf, eine Hand glitt über ihre nackte Wirbelsäule, seine Berührung war federleicht. Jian konnte die Zurückhaltung in seinen Bewegungen sehen... als würde er die Ewigkeit kosten, nicht nur die Haut.

Dann griff sie nach Jians Gürtel, ihre Finger zitterten... nicht vor Angst, sondern vor Erwartung. Als sie ihn schließlich befreite, zischte er und hob die Hüften.

Ihre Hand fand seine pochende Männlichkeit, und sein Kopf fiel mit einem gutturalen Stöhnen zurück.

"Langsam", murlte Xenon von hinten. "Du wirst ihn brechen, bevor wir beginnen."

Sie lächelte, aber es war sanft... zu sanft für das wilde Pochen von Jians Herz.

"Ich will ihn brechen", sagte sie. "Nur ein bisschen."

You are reading Die Wiedergeburt von Omega Chapter 802: Ihn brechen (Kap.803) on novel69. Use the chapter navigation above or below to continue reading the latest translated chapters.
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