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"Schnell, bringt die Balken her!" rief eine kräftige Wirtin, als sie keuchend in eine kleine Taverne hastete,

Einen Korb voller Gemüse hielt sie fest an sich gedrückt, während ein besorgter Ausdruck in ihren Augen aufblitzte.

Zwei Arbeiter waren bereits in Bereitschaft, und kaum hatte sie ihr Kommando ausgesprochen, griffen sie rasch nach einem großen Holzbalken, den sie zur Tür trugen.

Gerade als sie die Tür verriegeln wollten, verhinderte eine Hand, dass sich diese ganz schloss.

Die Augen der Arbeiter weiteten sich vor Schrecken, und in der Taverne wurde es mucksmäuschenstill.

"Einen Mont." sagte eine tiefe Stim und drückte die Tür wieder auf,

Die alte Holztür quietschte, als würde sie jeden Mont aus ihren Angeln fallen.

Ein erleichtertes Seufzen kam von einem der Arbeiter, als ein Mann in schwarzen Roben und einer Kapuze eintrat.

"Du bist es, Kaz", murlte der Arbeiter erleichtert und machte Platz, damit der Mann passieren konnte.

Dann machten sie sich eilig daran, die Tür der Taverne mit Balken zu sichern.

"Beeilt euch, nehmt Platz. Nur der Schöpfer weiß, wie heftig diese Herausforderung werden wird." forderte die kräftige Wirtin Kaz auf.

Die Taverne lag in den Slums von Fort Blazed. Es war kein heruntergekomnes Viertel, sondern einfach der Teil der Stadt, in dem man weder die edelsten nschen noch die vornehmsten Etablissents erwarten würde, es war zudem der am wenigsten bevölkerte Teil der Blazed-Stadt.

Kaz blickte sich in der Taverne um und eine kleine Falte bildete sich auf seiner Stirn, als er sah, dass selbst in solchen Zeiten einige Gäste da waren, halb besoffen, und es waren nicht wenige.

’Man sollte inen, dass sie nach der wörtlichen Entwurzelung ihres Lebens andere, noblere Hobbys finden würden.’ dachte Kaz für sich, als er seinen Mantel abklopfte.

Aber Kaz wusste, dass er gerade jetzt kein Recht hatte, sie zu richten, denn nur wegen dieser elenden Schar konnte er sich so lange im Verborgenen von Fort Blazed aufhalten.

Kaz schritt zum hintersten Teil der Schenke und setzte sich an einen Tisch.

Es dauerte nicht lange, da brachte ihm ein Dienstmädchen einen Humpen Bier und stellte ihn auf seinen Tisch.

Kaz’ Stirnrunzeln vertiefte sich beim Anblick des Humpens, der Geruch des billigen Biers stieß ihn ab, aber man konnte in einer solchen Taverne keinen feinen Nektar erwarten.

Kaz schob seine Kapuze zurück und lehnte sich an die Rückenlehne seines Sitzes. Es war zwar vergeblich, doch er hoffte dennoch, in der Zeit, bis diese Gefahr vorbeiziehen würde, einen Mont Schlaf zu erwischen.

Doch diese Hoffnung zerschlug sich, als das erste erdbebenartige Brüllen von jenseits der Stadtmauer widerhallte.’"Was für ein Ungeheuer mag diesmal wohl auftauchen?" fragte einer der nüchternen Gäste besorgt.

"Das Schwarze er lässt sich nicht vorhersagen, es könnte alles sein. In den letzten Monaten hatten sie es mit Trollen, Felsengolems und Trollgolems zu tun... die Stärke der Drachen von Blazed schwindet, sie ermüden mit jedem Sieg, wie lange noch, bis sie überwältigt sind?"

"Werden wir den Tag erleben, an dem Fort Blazed zur Festung zurückkehrt?" sagte ein anderer Gast resigniert.

"Dieser verdammte dunkle Zauberer und diese verdammte Dinsion! Das ist alles sein Werk!" rief eine dritte Stim wütend aus.

Kaz hörte den Austausch schweigend zu, die Augen imr noch geschlossen.

’Ein Monat...’ dachte Kaz bei sich.

Die Zeit verläuft in der Dinsion der Bestien langsar als in der realen Welt. Obwohl seit dem Verschwinden von Fort Blazed hr als ein Jahr vergangen ist, war es hier in der Dinsion der Bestien nur etwas hr als ein Monat.

Kaz hatte alles genau geplant, bevor er den Zauber ausführte. In der Dinsion der Bestien würde es in der realen Welt mindestens ein Jahrzehnt dauern, bevor Fort Blazed die Vorräte zur Aufrechterhaltung des Lebens in dieser Dinsion ausgehen würden.

Auf diese Weise könnte er den fehlenden Teil der Welt wiederherstellen, wenn Seine Lordschaft die Kontrolle über die Festung übernimmt.

Die Dinsion der Bestien ist die größte und geheimnisvollste Waffe des dunklen Imperiums; ihre Quelle reicht weit vor die Herrschaft des dunklen Lords zurück. Daher wusste auch Kaz nur wenig darüber, außer dass sie nur den wertvollsten Zauberern des dunklen Lords zugänglich war.

Nach dem Aufstand war das Wissen um den Zugang zu dieser Dinsion lange Zeit verloren gegangen... aber mit Hilfe des Signe-Stams und eines bestimmten Drachenkönigs hatte Azkar dieses Wissen wiedererlangt.

Sich selbst Zugang zu verschaffen, war nicht einfach gewesen; es hatte Jahrzehnte der Übung gebraucht, um dieses Kunststück zu vollbringen, und selbst dann hatte Kaz kaum Kontrolle über diese Dinsion, außer hinein- und herauszugehen.

Hätte er sie, wäre er nicht selbst hier gestrandet.

Kaz stöhnte leise, öffnete die Augen und blickte auf seine Hände.

Kaz versuchte zum hundertsten Mal in den letzten Tagen, seine Magie zu beschwören, aber es gelang ihm nicht.

’Der Flucht aus dem stürzenden Nichts hat zu viel iner Magie verbraucht... es wird eine Weile dauern, bis ich mich davon erholt habe.’

’Von allen Orten, zu denen ich mich im letzten Mont teleportieren konnte, habe ich diesen gewählt und jetzt habe ich nicht die Möglichkeit zu gehen.’ dachte Kaz angewidert.

Dass er seine Magie nicht hatte, bedeutete vieles, aber am dringendsten war die Tatsache, dass er die Bestien des Schwarzen eres nicht kontrollieren oder eindämn konnte.

Nun musste Kaz, wie alle anderen in Fort Blazed, auf den weiteren Sieg der Drachen hoffen, denn sollten sie jemals eine Herausforderung verlieren, wäre alles Leben in Fort Blazed, einschließlich Kaz, in Gefahr.

’Das Schicksal spielt wirklich jedem einen Streich.’ Kaz grunzte erneut unzufrieden.

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